Referent/-innen

Stephan Erb kennt den Tagungsort des INSPIRATORIUMS ziemlich gut, denn in den 90er Jahren war er pädagogischer Mitarbeiter in der Jugendbegegnungsstätte Kreisau…und in den 2000ern Mitglied in den ehrenamtlichen Gremien der Stiftung Kreisau. Das Studium der Geschichte und der Slavistik hat dabei jedenfalls nicht geschadet. In zwei weiteren beruflichen Stationen bei der Robert Bosch Stiftung und beim Berliner Förderverein für Jugend und Sozialarbeit hat er sich vor allem mit der Förderung von Ehrenamt und Freiwilligendiensten befasst. Seit 2008 ist er Geschäftsführer des Deutsch-Polnischen Jugendwerks.
Absolventin der Fakultät für Psychologie und Pädagogik an der Universität Warschau, wo sie promovierte und habilitierte. Absolventin der Menschenrechtsschule an der Helsinki- Stiftung für Menschenrechte.

Seit vielen Jahren wissenschaftliche und didaktische Mitarbeiterin des Pädagogischen Instituts der Universität Warschau und Dozentin an der A. Gieysztor School of Social Sciences and Humanities in Pułtusk. Derzeit außerordentliche Professorin und Leiterin der Abteilung für Interkulturelle Bildung im Bereich Bildung und Kultur an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Warschauer Universität für Gesellschaftswissenschaften.

Wissenschaftliche Praktika (Vorlesungen, Forschung, Teilnahme an Projekten) an deutschen (Universität Tübingen), niederländischen (Universität Utrecht und Universität Amsterdam), türkischen (Adana University) und amerikanischen (UC Berkeley, Stanford University, St. John's University, University of Illinois, San Francisco State University) Universitäten.

Teilnehmerin und Organisatorin zahlreicher nationaler und internationaler Konferenzen, Autorin zahlreicher polnischer und internationaler Publikationen. Prüferin von polnischen und ausländischen Projekten und wissenschaftlichen Arbeiten. Autorin eines Berichts über die Situation von ausländischen Kindern an polnischen Schulen. Mitglied der Vereinigung zur Unterstützung der interkulturellen Bildung, der Polnischen Pädagogischen Gesellschaft, der Internationalen Vereinigung für Sonderpädagogik und der Internationalen Vereinigung für interkulturelle Bildung. Mitglied der Arbeitsgruppen für Sozialpädagogik, Erwachsenenbildung und Kulturpädagogik und interkulturelle Bildung im Komitee für Pädagogik der Polnischen Akademie der Wissenschaften. Langjähriges Mitglied des US I-SIG COSMOS-Projekts. Vorsitzende der Kommission für den nationalen Qualifikationsrahmen an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Warschauer Universität für Gesellschaftswissenschaften.

Mehrfache Stipendiatin der Kosciuszko-Stiftung und der Batory-Stiftung. Autorin, Gründerin und erste Direktorin des Interkulturellen Zentrums für berufliche Anpassung- eines der ersten Zentren für umfassende Beratung und soziale Integration von Flüchtlingen und Einwanderern in Polen.

Wissenschaftliche Interessen mit interdisziplinärem Charakter. Forschungsschwerpunkte: a) interkulturelle Bildung (interkulturelle Beziehungen, interkulturelle Kompetenzen, multikulturelle Schule), b) Friedenserziehung (Gestaltung der Kultur des Friedens, Völkermord und Postmemory, Mediation in interkulturellen Konflikten, Postkonfliktgesellschaften), c) Sonderpädagogik (Thanatologie, Familie von Behinderten, Gestaltung von Rehabilitationssystemen und -interaktionen, soziale Integration von Menschen mit Behinderungen, integrative Bildung, unterstützende Technologien), d) Fragen der menschlichen und sozialen Identität in der Postmoderne, e) Sozialpädagogik (allgemein verständliche Fragen der Andersartigkeit und der sozialen Inklusion/Ausgrenzung), f) Migration und multikulturelle Gesellschaften (transnationale Gemeinschaften, polnische Gemeinschaften und Repatriierte, Einwanderer und Flüchtlinge, Diasporen, ethnische Ghettos, multikulturelle Gemeinschaften), g) globale Bildung.

Auszeichnungen für wissenschaftliche und organisatorische Aktivitäten. Ausgezeichnet mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Polnischen Präsidenten.
Als interkulturelle Trainerin und Bildungsreferentin mit den Schwerpunkten interkulturelles Lernen und politische Bildung, konzipierte Claudia Gerbaud internationale Jugendbegegnungen für junge Menschen mit besonderem Förderbedarf sowie internationale Austauschformate und Fortbildungen für Fachkräfte und führte sie durch. Sie sammelte umfangreiche Erfahrungen im Bereich der Internationalen Jugendarbeit und hat einen umfassenden Überblick zu aktuellen Themen und Herausforderungen im Arbeitsfeld.

Als Projektmanagerin bei transfer e.V. koordiniert Sie in Zusammenarbeit mit dem Projektleiter Andreas Rosellen das bundesweit agierende Netzwerk „Forschung und Praxis im Dialog – Internationale Jugendarbeit“ (FPD). Das Netzwerk unterstützt seit 1989 den interdisziplinären und trägerübergreifenden Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis in den Handlungsfeldern der Internationalen Jugendarbeit (IJA) und des Kinder- und Jugendreisens (KJR). Ein weiteres wichtiges Ziel vom FPD-Netzwerk ist es, den jugendpolitischen Diskurs in Deutschland und die strukturelle Umsetzung der Internationalen Jugendarbeit zu fördern.
Absolvent des Doktorandenstudiums an der Wirtschaftsuniversität Krakau, Experte für Innovationen (darunter für die Nutzung von Design-Thinking-Methoden im Managment von Innovationsprozessen), Experte in den Bereichen Marktanalyse, Forschung und Evaluation. Er war an der Erarbeitung vieler Forschungs-, Beratungs- und Schulungsprogramme sowohl für öffentliche und gesellschaftliche Organisationen, als auch für die Wirtschaft beteiligt. Aktuell ist er Vorstandsmitglied und Programmdirektor der Fundacja Warsztat Innowacji Społecznych (Stiftung Werkstatt für soziale Innovationen), in deren Rahmen er zwei Forschungs-, Schulungs- und Implementierungsvorhaben entwickelt. Er ist zudem eng mit der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Jagiellonenuniversität und der Johannes-Paul-II.-Universität verbunden, an denen er seit einigen Jahren einen Kurs zur E-Business-Modellierung leitet. Seine Leidenschaft ist jegliche auf Entwicklung ausgerichtete Zusammenarbeit mit Menschen– sowohl in der Arbeit als Trainer/Analytiker als auch als leitende Person legt er den Schwerpunkt auf die Verknüpfung aktuellen Wissens mit der Praxis, sowie das Verbinden von Wertwollem mit dem Notwendigen.
Absolvent der Wirtschaftsuniversität und der Europa-Hochschule in Krakau. Seine Erfahrungen aus der Wirtschaft übertrug er auf den NGO-Sektor. Er ist Gründer und heutiger Vorsitzender der Stiftung Fundacja Warsztat Innowacji Społecznych (Stiftung Werkstatt für soziale Innovationen). Im Rahmen dieser Tätigkeit hat er bereits viele Projekte realisiert, die sich unter Einsatz neuer Technologien das Lösen sozialer Probleme zum Ziel setzen. Oft war er als Mentor bei der Arbeit von Projektgruppen engagiert, die im Rahmen des Projekts MediaLab neue Lösungen für soziale Innovation erarbeiteten. Er ist Ideengeber und Koordinator für den Implementierungsprozes des Services für NGO’s und Freiwillige naochotnika.pl. Zurzeit ist er auch Key Advisor im Zentrum für Sozialwirtschaftsförderung, Kleinpolen.
Trainer mit achtjähriger Erfahrung in der Bildung und dem NGO-Sektor. Er leitet Schulungen im Bereich Schlüsselkompetenzausbildung, moderner Technologien in der Bildung für Lehrerkollegien, auch Prozesse zur Förderung des Bildungswesens sowie Schulungen für Berufsberaterinnen und Berater. Er ist Fachmann im Bereich nachhaltige Entwicklung, Klimawandel, interkulturelle Kommunikation und globale Bildung. Er koordiniert die Kampagne „Lerntage für Erwachsene” in Schlesien. Als Trainer und Facilitator hat er u.a. mit folgenden Institutionen zusammengearbeitet: Nord-Süd-Zentrum des Europarates, Abteilung Kultur und Bildung der Europäischen Kommission, Zentrum für die Entwicklung von Bildungsreferenzen (ORKE), Europäisches Jugendforum (YFJ), Amnesty International, Caritas Polska, Stiftung Kreisau. Er studierte Kulturwissenschaften an der Jagiellonenuniversität und der National University of Singapore.
Absolventin der Germanistik an der Universität Wrocław. Sie ist Diplom-Businesstrainerin der Trainerschule MERITUM in Katowice und hat ein einjähriges Praktikum am Therapieinstitut Gestalt in Krakau absolviert. Vor kurzem beendete sie ihr berufsbegleitendes postgraduales Studium Social Media&Content Marketing an der AGH in Krakau. Seit 2009 ist sie mit verschiedenen NGOs verbunden. Sie verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz als Trainerin im internationalen Jugendaustausch sowie in der non-formalen Erwachsenenbildung. Magdalena Zatylna ist in den Bereichen persönliche Entwicklung, soziale Kompetenzen, Vielfalt, Anti­diskriminierung sowie Projektmanagement und soziale Medien spezialisiert. Seit fünf Jahren arbeitet sie als Leiterin des Referats Koordination im Deutsch-Polnischen Jugendwerk (DPJW) und ist hier für die Koordination und das Controlling der Eigen­veranstaltungen sowie für die Strategie der DPJW-Programmarbeit verantwortlich.
Gebürtiger Schlesier, liebt Kochen, Theater und Segeln. Trainer, Coach, Berater, Hochschullehrer und Trainermentor. Vorsitzender der Polnischen Gesellschaft zur Förderung der psychologischen Bildung sowie Eigentümer der nach eigener Idee gegründeten Trainerschule Brain Up. Autor von Entwicklungsworkshops, die theaterähnliche Praktiken nutzen. Gründer und Leiter des Kabaretts „Pojutrze” und des Straßentheaters „Dialog”. Co-autor von Improvisationstheaterworkshops für Trainer. Provokateur und Improvisator, Meister des abstrakten und sarkastischen Humors, von Fangfragen und Rätseln, von Pokergesicht und Augenzwinkern.
Trainerin und Moderatorin, die Schulungen und Treffen - hauptsächlich für internationale Gruppen - ermöglicht und moderiert. Dabei spezialisiert sie sich auf Konfliktmanagement, Dialoge und Vernetzung schaffende Kommunikation. Sie ist Co-Autorin von www.competendo.net – einer Online-Datenbank von digitalen Lehrmaterialien und Handbüchern für Lehrer und Trainer, die sich für das Stärken von Schlüsselkompetenzen und eine aktive Bürgerschaft einsetzen. Lange Zeit lebte sie in Georgien, wo sie sich nach dem Kaukasuskonflikt unter anderem für den Wiederaufbau des Friedens einsetzte. Anschließend koordinierte sie polnisch-ukrainisch-weißrussische Zusammenarbeit (MitOst e.V.) sowie polnisch-georgische zwischenstaatliche Kooperationen (Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen) und unterstützte Fraueninitiativen (Netzwerk unternehmerischer Frauen).
Am besten gefällt es mir, wenn man mich als „Die Zerstörerin“ bezeichnet. So nennt mich der Großteil meiner Freunde – das ist mein „Meeresname“. Meine Mutter denkt bis heute, ich heiße Kasia, Kasia Gotlib.
Doch das meiste dessen, womit ich mich identifiziere, wie ich die Welt wahrnehme und was ich tue (auch wenn ich von Deck gehe) hat mit dem Meer zu tun. Ich bin sozusagen Teil der sich aufschäumenden, stürmischen und unruhigen See. „Was hat das Meer mit dir gemacht? – das zeigt sich an Land“ – so sagt man im Volksmund und ich hoffe, dass ich diesem gewaltigen Wasser eine gute Referenz geben werde (dass ich eben diesem gewaltigen Wasser alle Ehre machen werde). Womit beschäftige ich mich, wenn ich am Uferrand stehe und die Crew vermisse? Ich schule. Diese ist nämlich ein guter Ersatz für das Wasser. Hauptsächlich schule ich im Bereich der Schlüsselkompetenzen aber nicht nur. Hierzu gehören das Knüpfen und die Pflege von Beziehungen, der Aufbau von Vertrauen innerhalb der Gruppe, Kommunikation (sowohl interkulturell als auch die Ungereimtheiten), das Lösen von Konflikten, das Anregen von Entwicklungsprozessen, ein gutes Führungsverständnis und vieles mehr. Alles getaucht in den fröhlichen Fluss der Erlebnispädagogik im Rahmen von Kompetenzspielen. Ich beschäftige mich auch mit dem visuellen Gedächtnis - Ich „zeichne Business“ in Form von Karten, Prospekten, kleinen Werbefilmen und dem graphic recording von Veranstaltungen. Das bedeutet, ich halte Schulungen und Auftritte grafisch fest. Dabei die Grenze zwischen Vergnügen und Arbeit festzulegen fällt mir am schwersten – und das wünsche ich mir auch für Dich! Bis bald
Die Zerstörerin (in manchen Kreisen bekannt als Kasia Gotlib)

Organisator/-innen

Sebastian Wehrsig ist Praktiker in und Facilitator für politische Bildung, sozial-ökologische Transformation und Projektentwicklung. Er begleitet seit 12 Jahren Gruppen und Projekte aus der Zivilgesellschaft. Bei der internationalen NGO "MitOst" verantwortet er die Aktivitäten im Kaukasus, auf dem Balkan sowie die internationale Seminarleiterausbildung. Sebastian inspirieren Wanderungen, Snowboardtouren, Gespräche mit ganz unterschiedlichen Menschen und Zeit in der Natur.
Malwina Fendrych entwickelt und implementiert bei der internationalen NGO "MitOst" im Programm "Theodor-Heuss-Kolleg" eine langfristige PR-Strategie. Darüber hinaus koordiniert sie auch die Aktivitäten einer Reihe von Bildungsprogrammen in der Ukraine, Republik Moldau, Belarus und Polen. Seit 2017 ist sie als Moderatorin und Facilitatorin in den Bereichen zivilgesellschaftliche und politische Bildung, Projektmanagement und Medienkompetenz international tätig. Nach der Arbeit verwandelt sie sich in einen Bücherwurm, der sich leidenschaftlich für Metaphorisierung von Inhalten, Kunst als Kommunikationsquelle, experimentelle Musik sowie von der Natur inspirierte Kunstformen interessiert.
Absolvent der Europa-Universität Viadrina und der Adam Mickiewicz Universität in Poznań in den Fachrichtungen Rechts- und Verwaltungswissenschaften. Im Jahr 2014 erlang er den Abschluss im Studiengang Executive MBA der Posener Hochschule für Bankwesen. Berufs- und Managementerfahrung sammelte er in der Privatwirtschaft als Leiter für Verkauf und Marketing und Backoffice bei Wendre Poland, in einer karitativ-sozialen Einrichtung als geschäftsführender Vorstand des Johanniterhilfswerks in Polen und schließlich im Hochschulwesen als Kanzler der Hochschule für Wirtschaft in Gorzów Wlkp. Zu seinen Stärken gehören der Aufbau und die Führung von internationalen Projektteams. Ferner verfügt er über Erfahrung in der Jugendarbeit insbesondere mit Jugendlichen mit Behinderung. Seit 2013 stellvertretender Leiter des Förderreferats für außerschulischen Jugendaustausch des Deutsch-Polnischen Jugendwerks mit den Schwerpunkten des beruflichen Austauschs, des grenznahen Austauschs und des Austauschs im Rahmen von Städte- und Regionalpartnerschaften. Privat verbringt er seine Zeit mit Laienschauspiel, Windsurfing und Skifahren.
Koordinatorin internationaler Projekte in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, soziale Partizipation und Bildung für Vielfalt. Organisatorin von Veranstaltungen. Absolventin des Studiengangs Internationale Beziehungen an der Universität Warschau. Im internationalen Austausch erweiterte sie ihren Horizont und studierte an ausländischen Universitäten in den USA, Deutschland und Spanien. Sie absolvierte Praktika unter anderem bei der Botschaft der Vereinigten Staaten in Polen, dem Elcano Royal Institute in Madrid und der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Seit zwei Jahren engagiert sie sich im Deutsch-Polnischen Jugendwerk und ist sowohl für die logistische Organisation von Projekten als auch für deren inhaltliche Vorbereitung verantwortlich.
This website uses cookies to allow the registration of event participants and service related processes. By using this site you agree on the use of cookies according to the current browser settings. Accept